Wut

Wortfamilie Wut

Verb: wüten
die Eroberer wüteten unter den Besiegten; der Sturm wütete die ganze Nacht

Substantive
Wut  Wutanfall  Wutausbruch  Wutbürger  Wutgebrüll  Wutgeheul  Wutschrei  Wüterich
Arbeitswut  Bauwut  Kaufwut  Lesewut  Putzwut  Regelungswut
Tollwut  Zerstörungswut

Kontexte
von maßloser Wut gepackt zerschmetterte er einen Teller; er neigt zu Wutanfällen, wenn er verliert; seine Wutausbrüche sind gefürchtet; die  Wutbürger finden in Internetforen eine Plattform für ihre Anliegen; die Entscheidung des Schiedsrichters löste ein Wutgebrüll / Wutgeheul aus; mit einem Wutschrei knallte er die Tür hinter sich zu; von diesem   Wüterich solltest du dich besser fernhalten;
seine Arbeitswut lässt ihm wenig Zeit für die Familie;  die Bauwut des Erzbischofs musste schließlich von seinen Untertanen finanziert werden; als es wirtschaftlich wieder bergauf ging, erfasste die Deutschen eine regelrechte Kaufwut; seine Lesewut gilt leider nur Groschenromanen; die Putzwut hat sie von ihrer Mutter übernommen; die Regelungswut der Regierung äußert sich in immer umfangreicheren Gesetzen;
Hunde sind wegen der Tollwutgefahr an der Leine zu führen, in blinder  Zerstörungswut warf er mit Gegenständen um sich.

Adjektive
wütend  wutbebend  wutentbrannt  arbeitswütig  blindwütig  putzwütig  tollwütig

Kontexte
eine wütende Volksmenge; wutbebend / wutentbrannt stürzte sie sich auf ihn; ein arbeitswütiger Chef, blindwütig schlug er auf das Kind ein; eine putzwütige Hausfrau, ein tollwütiger Fuchs